Sommer und Zeit

Es gäbe zur Zeit gerade so viele Themen, die mich beschäftigen und über die ich gerne schreiben würde, zum Einen, weil ich denke, dass es Themen sind, die viele Mütter beschäftigen, zum Anderen, weil ich es irgendwie schon immer ein Stück weit als befreiend empfand, über das zu schreiben, was in mir vorgeht.

Da wären die vielen Veränderungen, die zur Zeit passieren – die Große wurde vor knapp einer Woche 6. Jahre alt und nach den Sommerferien (und einer weiteren Hüftoperation) kommt sie in die erste Klasse und ich weiß gar nicht wer von uns beiden aufgeregter ist. Die kleine Hexe wechselt von der Krippe in den Kindergarten und ich bin sehr froh über unseren Kindergarten und vor allem über unsere Leiterin, die unsere Kleine in den letzten Wochen schon unglaublich toll auf den Wechsel vorbereitet hat.

Dann war hier am vergangenen Wochenende die Hochzeit Vom Bruder des Herzmannes und nach wohl dem stressigstem Tag meines Lebens, konnten wir den, sehr emotionalen, Tag dann doch noch genießen und nebenbei trug der Herzmann den ersten Anzug seines Lebens – ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass er mir nicht darin gefallen hat 😉

Streitereien über die Besuchszeiten der Patchworktochter gab es zu allem Überfluss auch noch und auch das werde ich mir in einem kommenden Blogpost von der Seele schreiben…

Und dann ist da auch noch das Thema nähen. Ich merke immer mehr, dass ich mir Dinge vornehme, die ich dann einfach nicht schaffe. Mit drei Kindern, Haushalt und diversen anderen Dingen, komme ich einfach nicht so oft, zu meinen geliebten Maschinen, wie ich das gerne hätte. Und wenn ich dann doch mal ein Minütchen Zeit hätte, erscheint einmal kurz Füße hochlegen doch oft verlockender. Für mich ist das ok, es soll ja schließlich kein  Zwang sein und immer noch Spaß machen, aber es gab dann eben doch den ein oder anderen Abgabetermin, den ich nicht einhalten konnte. Deswegen hab ich einfach für mich beschlossen, dass ich wirklich nur noch das mache, was ich sowieso machen würde – egal ob Probenähen oder nicht.

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So ist hier in den letzten Wochen die Sommergarderobe der Hexen entstanden, Outfits für die Hochzeit, eine Schultüte und hübsche Accessoires für die sämtliche Kinderzimmer.

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Für den letzten Tag vor den Ferien haben sie sich neue Kleider gewünscht, eben etwas, was sie vorher noch nicht anhatten. Mama kann, also macht Mama natürlich 🙂 Der neue Schnitt von der lieben Tini – aka „Paulina näht“ passte hier also perfekt ins Timing.

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Little Sun Day Dress“ heißt das gute Stück und man hat ziemlich viele Varianten zur Auswahl. Ob mit Tellerrock, Flügelärmelchen oder Tropfenausschnitt am Rücken. Möglich ist viel und Raum für eigene Ideen bleibt natürlich auch noch, wie das Probenähen gezeigt hat.

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Die Große hat den Tropfenausschnitt bekommen und ich finde ja, er macht richtig was her. Trotz Coverlock hab ich hier übrigens mit der Nähmaschine eingefasst und wie man sieht, sieht  das richtig toll aus.

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Obwohl es die Tellerrock-Variante im Schnittbogen gibt, hab ich mich dagegen entschieden, weil mir tatsächlich die Form des anderen Rockteils sehr gut gefällt – so richtig Mädchen eben.

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Bei der Stoffwahl hab ich den Hexen die Wahl gelassen – schließlich waren es ihre Wunschkleider und die Große hat zu einem Stoff gegriffen, den ich letztes Jahr eigentlich für mich gekauft hatte, dann aber doch nicht gleich vernäht wurde. Den wunderbaren „Agnes“ aus der enemenemeins Feder für Lillestoff. Gekauft hatte ich ihn in der Stoffmixbar. Kombiniert hab ich ihn einfach mit dem passendem Grün.

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Die Wahl der kleinen Hexe fiel ebenfalls auf ein Lillestöffchen – „Flyga“ von der genialen Kluntjebunt, gekauft bei der Stoffprinzessin. Es gibt ja eigentlich kein Design der lieben Berni, dass hier nicht geliebt wird und eigentlich auch keines, dass ich nicht in meinem Regal habe, aber dieses hier zählt auf alle Fälle zu meinen Liebsten. Dazu wurde der passende Kombistoff und weißes Bündchen vernäht.

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Die Haarbänder sind übrigens wieder nach dem DIY von M. Thiemig. Manu hatte letztes Jahr gefragt ob ich nicht mal eben nähen könnte, weil ihr die Mädchenköpfe dafür fehlen. Seitdem wird hier zu fasst jedem Outfit das passende Haarband genäht. Zum Einen weils einfach unglaublich schnell genäht ist, zum Anderen weil man es in so ziemlich jeder Variation binden kann. Ob 50’s mäßig um den Kopf oder einfach um den Dutt wie hier – wir lieben es einfach.

Und weils hier so fein Lillestoff-lastig ist, hüpfen wir mal damit rüber zu den LilleLiebLinks 🙂

Ich wünsch euch eine ganz tolle Ferienzeit – hoffentlich entspannt und stressfrei!

Eure Kischi

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