Von Wickeltaschen und Geburten

Ihr werdet es schon auf Facebook und auf Instagram entdeckt haben – unser Babyboy ist endlich da 🙂

Nachdem er uns ja doch ein paar Wochen geärgert hat und wir fast ein paar Mal völlig umsonst ins Krankenhaus gefahren wären, hatte er es am 15.03. dann doch sehr eilig…

Ich wehte am 14.03. wieder mal so vor mich hin und auch wenn ich dachte, dass wieder nichts passieren würde, sagte mir mein Gefühl ich müsse die Betreuung der Hexen für den nächsten Tag organisieren, also tat ich dies auch.

Genau richtig, wie sich herausstellte, denn am Abend des nächsten Tages war unser Babyboy endlich da. In einer Presswehe erblickte er das Licht der Welt – fast ein wenig zu schnell für uns beide, aber uns ging es so gut, dass wir bereits am nächsten Tag nach Hause durften.

Ich hatte im Vorfeld lange überlegt wie die Tage nach der Geburt dieses Mal aussehen sollten. Beim ersten Kind stand für mich fest, dass ich diese in der „Sicherheit“ des Krankenhauses verbringen würde, schließlich hat man keine Ahnung was auf einen zukommt. Beim zweiten Kind hätte ich wohl gerne ambulant entbunden, genoss aber die Ruhe im Krankenhaus, zumal damals Daheim die Verwandtschaft meines Ex-Mannes auf mich wartete.

Beim dritten Kind beschloss ich nun also es auf mich zukommen zu lassen. Ambulant, wenn es möglich ist und es uns gut geht und wenn nicht, dann nicht. Geworden ist es am Ende nun so „halb“ ambulant 😉

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Zum einen weil die schnelle Geburt doch etwas stressig für uns beide war, zum anderen weil ich unbedingt noch die Hüft-Sono abwarten wollte. Wer mir auf Instagram folgt, weiß dass meine Große da schon so einiges hinter sich hat und die nächste Operation steht im August an. Da wollte ich also noch Gewissheit ob alles passt und ja – es schaut alles sehr gut aus 🙂

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Für uns war die ambulante Geburt genau richtig. Daheim erholt man sich doch am schnellsten und ein wichtiger Punkt war, dass hier ja auch schon zwei große Schwestern sehnsüchtig auf das neue Familienmitglied gewartet haben und so konnten wir direkt als Familie die ersten Tage nach der Geburt verbringen. Der Herzmann hatte gut 1,5 Wochen frei bekommen und am ersten Wochenende war außerdem gleich noch die dritte Schwester bei uns.

Kurz – ich würds immer wieder so machen und kann nur jeden dazu ermutigen, der sich noch nicht sicher ist.

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Auf Instagram gab es außerdem vor ein paar Wochen einen Teaser von einem Projekt, das zu dieser Zeit gerade entstand – unsere neue Wickeltasche! Nachdem meine kleine Hexe aus dem Gröbsten raus war, hatte ich meine alte (eine gekaufte) verschenkt, da sie eben nicht mehr gebraucht wurde und ich mir außerdem sicher war, dass ich keine mehr benötigen werde.

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Das Leben ändert sich – ständig – und mit ihm die Pläne. Das ist gut so und richtig. Mit meiner neuen Beziehung kam auch der Wunsch nach einem weiterem Kind, obwohl ich das für mich abgeschlossen hielt. Aber da war eben etwas, was noch fehlte. Etwas, was uns noch zur Vollständigkeit fehlte.

Und das Gute wenn man fast nichts mehr von den Babysachen der Kinder hat und doch noch ein weiteres unterwegs ist – man kann alles neu nähen! Und die Tatsache, dass ich nach zwei Hexen nun noch einen kleinen Jungen zur Welt bringen durfte, hat den Wunsch nach neuen Dingen nur unterstrichen 🙂

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Blau wurde sie also. Die neue Wickeltasche für den Babyboy und mich. Ein bisschen blumig für mich und ganz viel blau für den Babyboy. Bei den Stoffen hab ich mal wieder zu meinem Lieblings-Taschenstoff „Moskau“ von Swafing, den ich wohl in fast allen Farben hier habe, und ein paar Tante Ema Stoffen gegriffen. Praktischerweise waren diese alle schon in meinem Regal und haben nur auf ihre neue Bestimmung gewartet.

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Der Schnitt ist unverkennbar mal wieder meine heißgeliebte „Ilvi“ von Tante Anton. Das ist mittlerweile meine dritte und schon während des Probenähens damals wollte ich unbedingt eine Wickeltasche aus diesem Schnitt, denn eine der Probenäherinnen hat da ein geniales Beispiel genäht. Allerdings hab ich die Idee mangels Bedarf wieder verworfen. Eine ihrer Ideen ist mir allerdings im Kopf geblieben. Das Gummiband an der Tascheninnenseite für die Flasche. So einfach und so toll!

Wie man sieht hab ich das gleich noch erweitert und auf die Einschiebetaschen ebenfalls noch so einen Gummi genäht, denn das Problem bei großen Taschen ist ja irgendwie auch immer, dass man ewig wühlen und suchen muss, wenn man etwas bestimmtes braucht. Hier nicht! Alles hat seinen Platz und ich hab die Tasche unseren Bedürfnissen perfekt angepasst.

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Ich liebe sie!

 

Eure Kischi

 

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Rückblick in den Winter

Es wird Frühling. Also zumindest schaut so der Plan aus, nicht wahr? Ab und an kommen hier ja auch noch ein paar vereinzelte Flöckchen durch, aber im Großen und Ganzen wird es jetzt doch angenehm frühlingshaft. Die Hexen weigern sich bereits ihre dicken Jacken anzuziehen und die Schneestiefel wurden auch schon wieder in die Ecke verbannt.

Mir soll das ja alles ganz Recht sein, denn ich passe nicht mehr in meine Winterjacken… Ja – ich passe nicht mehr rein! Zumindest nicht so, dass ich sie zumachen könnte. Deswegen bin ich nun umso dankbarer, wenn ein Pulli reicht um nicht gleich zu erfrieren 😉

Nichts desto Trotz, hab ich heute noch ein paar Winterbilder für euch. Eigentlich meine Lieblingsbilder, die hier diesen Winter entstanden sind. Dabei war es wirklich ein Turbo-Shooting. Auch wenn meine große Hexe dick angezogen war, haben wir die Fotos innerhalb von ein paar Minuten geknipst – schließlich kam auch Schnee von oben.

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Gemacht hab ich sie bei den lieben Schwiegereltern im Garten. Das Vogelhäuschen wurde diesen Winter von richtigen Heerscharen an Vögeln belagert und die Kinder haben es genossen das lustige Treiben vom Küchenfenster aus zu beobachten.

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Den Schnitt des coolen Hoodiekleides haben sicher schon ein paar erkannt – „Deine Vanja“ von Meine Herzenswelt ist ja ziemlich eingeschlagen und bei den ganzen mega genialen Pullis und Kleidchen, die während des Probenähens entstanden sind, hatte ich ja fast schon ein schlechtes Gewissen.

03Bei uns geht es nämlich wieder, wie gewohnt, etwas schlichter zu. Cremeweißer Sweat und beiger Glitzer-Sweat von Swafing. Gepimpt wurde nur mit ein bisschen Paspel, Spitze und drei hübschen Plotts.

Drei wunderhübsche Mandalas sind es geworden. Alle drei aus der gerade neu erschienenen Mandala-Serie von der wunderbar talentierten Rosa Wolke. Das Große auf der Vorderseite des Kleides ist ja definitiv mein Liebling – auch wenn das Entgittern ja wirklich eine Geduldsprobe ist 😉

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Ganz besonders mag ich den überlappenden Kragen, bzw. die Kapuze. Im Ebook sind beide Schnittteile enthalten, aber wir stehen hier ja definitiv auf Kapuzen – vor allem ich 😀 Bei meiner Version war diese noch etwas groß – auch wenn ich das mag – ein wenig kleiner hat nicht geschadet und im finalen Schnitt passt sie wirklich perfekt.

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Die Hexe fühlt sich ja immer wie eine kleine Eisprinzessin in dem Sweat-Kleid und wenn es wieder frisch gewaschen ist, ist es meistens das erste, was sie sich wieder raussucht. Und das will tatsächlich was heißen, denn schon von Geburt an, fand sie warme und vor allem langärmelige Klamotten total doof. Auch im Winter würde sie am liebsten nur kurzärmelig tragen und wir haben da schon so manche, anstrengende Diskussion hinter uns…

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Umso mehr freu ich mich, dass ich tatsächlich mal ein Winterkleid zaubern konnte, was hier wirklich gern getragen wird, sogar immer noch. Trotz frühlingshafter Temperaturen. Mal schauen wie lange noch 😉

 

Eure Kischi