Glitzer, Schneemann und Wichtelchen

Mein Plotter und ich… Das war ja hier länger so eine ganz eigene Sache.

Er war halt hier, aber so richtig geliebt haben wir uns nicht. Ich wusste, er kann tolle Dinge und mit der richtigen Bedienung, könnte man wohl so manches Kleidungsstück mit den wundervollen Folien, die ebenfalls schon ewig hier lagen, richtig genial verschönern. Aber was soll ich sagen – ich bin oft eher so der Typ „Dinge, müssen sofort richtig und ohne Komplikationen funktionieren, sonst find ich sie doof!“ und naja… Der Plotter wollte nicht gleich so wie ich *hust*

Das lag an hauptsächlich zwei Faktoren. Zum einen ist so gut wie alles in der Nähszene auf Silhouette Plotter ausgelegt, denn das sind nun mal die Modelle, die wahrscheinlich 95% der Nähmädels besitzen. Ich, als Brother-Besitzerin gehöre wohl sozusagen zu den Einhörnern. Das bringt mich zu Punkt 2 – Wenn man die Dateien, die es ja zu Hauf gibt, die aber eben mein Plotterchen nicht erkennt, weil sie im falschen Format sind, immer erst umwandeln muss und das dann nicht so funktioniert, wie es soll… Dann, ja dann, gehöre ich schnell zu der Sorte, die alles gefrustet in die Ecke schmeißt, weil einfach die Geduld fehlt. Ich und Geduld… wer mich ein bisschen besser kennt, weiß, dass man meinen Namen mit dieser Tugend definitiv nicht in einem Satz verwendet und wenn, dann nur mit dem Zusatz „besitzt KEINE“.

So kam es, dass das gute Stück hier stand… und stand… und hübsch aussah… und stand… Und mich immer mal wieder ungeduldig ansah und scheinbar zu sagen schien: „Jetzt beachte mich doch endlich mal und befass‘ dich mit mir, ich kann so tolle Sachen!“

Bis eine liebe Freundin, die wohl den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu plotten und zu zeichnen, mich fragte ob ich eine Datei für sie testen mag, auch weil ich die Einzige bin, die sie kennt, die einen Brother Plotter besitzt und sie mag unbedingt wissen, ob das auch für Brother alles so passt. Jahaaaa eine der wenigen, die auch an die benachteiligte Minderheit denkt *lach*

Allerdings war ich nun in einer Zwickmühle… Ich wollte ihr natürlich helfen und außerdem fand ich die Dateien so toll und überhaupt wollte ich meinen Plotter endlich nutzen können! Andererseits war da wieder meine Ungeduld, die sich schon wieder bemerkbar machte, vor allem nach den ersten zwei Fehlversuchen. Sie versuchte mir aus der Ferne (obwohl sie gar nicht so weit weg ist, aber das Timing passte in den letzten Wochen einfach nicht) zu helfen, allerdings war das auch gar nicht so einfach, schließlich hatte sie auch noch nie einen Brother Plotter bedient, bis dann eines Abends bei mir ganz von selbst der Knoten aufsprang.

Ich hab bis heute keine Ahnung was bis zu dem Zeitpunkt schief gelaufen ist, aber ich weiß natürlich dass das Problem VOR dem Gerät saß (wie so meistens). Tja, was soll ich sagen, außer: „Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!“ Ein Satz, den ich so gern mag und der auf so ziemlich jede Lebenslage und jedes Problem zutrifft.

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Die süßen Flöckchen (in der  Boho-Version) waren die ursprünglichen Dateien und während des Testens kam dann noch „Boho“ der Schneemann dazu und ich hab mich ja sofort in ihn verguckt. Ich wusste auch sofort, wo er seinen Platz bei uns finden würde!

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Ich saß nämlich gerade an dem megasüßen Cape „Ebba“ und es war klar, dass Boho perfekt dafür sein würde. „Ebba“ ist Teil des neuen „TopTillToe“ Ebooks von Tidöblomma und Bunter Zwergenwald.

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Weil ich ja finde, dass die kleine Hexe mit dem hübschen Cape aussieht wie ein kleines Wichtelchen, kam an die Zipfelmütze natürlich noch ein Bommel.

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Das Ebook beinhaltet aber nicht nur das Cape mit der Zipfelmütze, denn ihr könnt es auch mit Kragen nähen, sondern hat auch noch eine Schalmütze, Handschuhe und Stulpen mit im Gepäck.

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Stulpen und Handschuhe gab es bei uns auch fürs Gesamtoutfit, allerdings war die Hexe der Meinung, die Handschuhe wären super um Matschkuchen zu backen während ich meine Kamera fertig machte für die Fotos. Deswegen ja äh… haben die es nicht mit auf die Bilder geschafft 😉

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Übrigens find ich es fast schade, dass man die geniale Glitzerfolie nicht wirklich perfekt erkennt, aus der ich ein paar der Flocken gemacht habe. Bei Folien schwör ich ja auf Tina von Ernas Enkelin. Ich besitze ja keine Transferpresse und in den Trockner müssen meine fertig genähten Kleidungsstücke auch – ob sie wollen oder nicht – und Tinas Folien halten einfach perfekt. „Extrem Glitzer“ heißt die silberne Folie und was soll ich sagen – als ich sie auf dem Cape hatte, wusste ich warum! Ich liebe sie! Und die Hexe erst!! 🙂

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Apropos Glitzer. Vernäht hab ich hier mal wieder einen Swafing Glitzersweat, der wurde bei uns ja schon irgendwie zum Dauerbrenner und ich glaub ich hab ihn schon in fast allen Farben vernäht. Der Innenteil des Capes ist aus blauem Baumwollfleece.

Ach! Bevor ich es ganz vergesse – Die Plotterdateien von meiner lieben Nadine, auf Facebook könnt ihr sie unter Rosa Wolke finden, gibt es als Freebie! Jaahaaa! Perfekt für den Winter gibt’s die ganze Boho-Serie von ihr (2 verschiedene Bohoflocken und der Schneemann) gratis zum Download! Quasi ein Geschenk zum ersten Advent!

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Die beiden Bohoflocken haben natürlich auch noch einen Platz auf einem ganz besonderen Kleidungsstück bekommen, aber dazu erzähl und zeig ich euch natürlich auch bald mehr!

Ich wünsch euch noch einen wunderfeinen ersten Advent!

Eure Kischi

 

 

 

 

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Dicker als gedacht

Es ist ja schon so, dass man ein gewisses Bild von sich hat. Bevor man in den Spiegel schaut, erwartet man etwas. Manchmal liegen wir damit genau richtig, manchmal sind wir positiv überrascht und manchmal haben wir keine Ahnung was über Nacht geschehen zu sein scheint.

Letzteres trifft bei mir nun fast täglich zu. Wäre ich nicht gerade in anderen Umständen, würde mich dieser Zustand wohl zum Verzweifeln bringen *lach*

Tatsächlich war es so, dass man schon relativ früh sehen konnte, dass wir Nachwuchs erwarten. Also zumindest hab ich das so gesehen. Andere dachten vielleicht auch nur „Na der schmeckts aber in letzter Zeit auch gut!“

Ich hatte ja von dem Phänomen beim dritten Kind gehört. Von wegen – man sieht praktisch sofort etwas, während man beim ersten (und ich eigentlich auch beim zweiten) Kind den flachen Bauch locker bis zum vierten, fast fünften, Monat behielt. Geglaubt hab ich allerdings erst tatsächlich richtig und wahrhaftig, als sich bei mir bereits ab der 6. Woche eine kleine Wölbung abzeichnete. JA! Ab der 6. Woche! Während der Herzmann das toll fand, ging mir das ja ein wenig zu schnell. Wo sollte das noch hinführen? Ich hatte schließlich noch 8 Monate vor mir.

Gott sei Dank ging der Bauchwachstum nicht ganz so rasant weiter, wie er begonnen hatte und so hab ich zwar für den 6. Monat zwar keinen „kleinen“ Bauch, seh aber noch nicht aus, als würd ich jeden Moment platzen 😀

Dennoch war ich etwas überrascht, als ich jetzt mal wieder vor der Kamera stand und danach die Bilder durchging. Da hatte sich ja ganz schön was getan an der Bauchfront, der Vorteil allerdings – man sieht jetzt, dass ich nicht einfach nur viel Hunger habe!

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Ich mag die Bilder ja sehr und ich freu mich ein paar Erinnerungen für später zu haben. Bei meinen beiden Hexen war ich ja seeeeehr Kamerascheu und hab mich eher nach Planschkuh, als ausgeglichene Schwangere gefühlt.

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Natürlich hab ich auch dieses Mal solche Tage. Ich denke, das kennt jede Mama. Man will etwas anziehen, von dem man überzeugt ist, dass man da noch rein passt, schließlich war es früher immer eher weit und luftig… Plötzlich scheint dieses eine Kleidungsstück um 5 Nummern geschrumpft zu sein und irgendwie ist man auf einmal den Tränen nahe, obwohl die Vernunft einem eigentlich sagt, dass man eben seinen Körper mit einem anderen Menschen teilt und das völlig normal ist… Aber diese verdammten Emotionen…! 😀

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Nichts desto Trotz ist es dieses Mal anders. Anders als bei den Hexen. Ich hab gegrübelt warum das so ist und im Nachhinein musste ich schmunzeln warum ich nicht gleich darauf gekommen bin.

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Es liegt am Herzmann. Er gibt mir das Gefühl wunderschön zu sein. Er sagt es mir, fast jeden Tag. Er hält meinen kugelrunden Bauch ganz bewusst und meidet ihn nicht. Er passt auf mich auf, trotzdem behandelt er mich nicht weniger als Frau, ganz im Gegenteil.

Das fühlt sich toll an und so sollte es sein, das weiß ich jetzt. In meiner Ehe war das anders. Ich hatte eher das Gefühl mich verstecken zu müssen. Mir wurde das Gefühl gegeben dass ich einfach nicht mehr schön bin, nicht mehr sexy. Dabei ist das totaler Blödsinn, denn wenn ich werdende Mamis sehe und das Glück das sie ausstrahlen, denke ich, dass es nichts schöneres gibt.

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Und nun wollt ihr vielleicht noch ein paar Dinge wissen, oder? Zum einen natürlich was ich da denn anhabe, oder? 🙂

Genäht hab ich die neue Erweiterung zum 20-Minuten-Shirt, der lieben muckelie. Kennenlernen durfte ich Suzann im März bei den Bernina Blogger Days und als sie mich fragte ob ich nicht eine Murmelversion des neuen Longshirts nähen möchte, war ich natürlich sofort dabei (gerade weil meine Garderobe so zu schrumpfen scheint).

Ich habe einfach eine Größe größer genäht als sonst. Es ist zwar ein Oversize Schnitt, dennoch soll ja noch ein wenig Luft für den Prinzen bleiben, denn wachsen wird er ja ohne Frage noch.

Der Stoff ist ein toll fallender French Terry, den ich vor einiger Zeit bei lieben Cindy von Din.Din erworben hab. Lange lag er jetzt hier und wie es scheint hat er genau auf diesen Schnitt gewartet.

Soooo… Und was war noch? Achja – ich durfte ja einmal das Ebook zum 20-Minuten-Shirt inklusive der Erweiterung verlosen, nicht wahr? Und natürlich haben wir auch eine Gewinnerin! Gewonnen hat „Nicole Kralovec“! Liebe Nicole, bitte melde dich direkt bei muckelie, dann schickt sie es dir zu und du kannst direkt loslegen!

 

Eure Kischi

 

Herbst und Hoodies

Der Herbst ist mir ja eigentlich die liebste Jahreszeit. Nicht nur, weil ich ein Herbstkind bin, sondern auch weil ich die Natur ganz besonders mag. Es hat ja jede Jahreszeit so ihre Reize und Vorteile, im Herbst kommt aber irgendwie alles zusammen und dann sind da natürlich noch die wunderschönen Faaaarben.

Die Grundstimmung ist eine ganz besondere im Herbst. Alles wird etwas leiser, überall wird ein wenig Geschwindigkeit rausgenommen und man nimmt sich wieder etwas mehr Zeit. Wahrscheinlich ist das ein sehr subjektives Empfinden, aber im Grunde ist das auch total egal. Ich mag ihn einfach… Den Herbst.

Und weil mit dem Herbst ja auch immer ein sehr spezielles Wetter Einzug hält, muss natürlich auch die Garderobe angepasst werden und wir alle lieben sie wohl in dieser Jahreszeit – Die Hoodies (oder auch ganz altmodisch: Kapuzenpullis).

Es gibt da ja mittlerweile wirklich eine sehr große Auswahl an Schnitten auf dem Markt und man könnte wohl sagen – Kapuzenpulli ist Kapuzenpulli… oder? Grundsätzlich stimmt das sicher, aber natürlich gibt es da dann kleine Unterschiede – Oversize oder körpernah. Kapuzenform. Ärmelschnitt. Und und und.

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Wir haben seit Kurzem auf alle Fälle einen neuen Favoriten im Kleiderschrank. „Anouk“ heißt der neue Kibadoo Schnitt.

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Ihr bekommt den Schnitt in gewohnter Kibadoo Manier wieder als Twin-Ebook, oder als Einzelschnitt – Frauen- oder Kinderschnitt – zu kaufen.

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Für die Große hab ich wieder Mal zu Swafing Glitzer Sweat gegriffen, den ich in der Stoffmixbar gekauft habe. Und weil ich im Moment total auf die Kombi blau-rosa steh, hab ich ihn mit blauen Bündchen vom Stoffonkel, sowie Ringeljersey vom Stoffonkel (für alle Belege) kombiniert.

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Die kleine Hexe hat einen lang gehüteten Stoffschatz bekommen. „Regndroppar“ aus der Feder der wunderbaren Bernadette von Kluntjebunt, den sie für Lillestoff designt hat. Ergattert hab ich das Schätzchen bei meiner liebsten Stoffprinzessin Sara.

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Die Fotos sind dieses Mal übrigens direkt bei uns vor der Haustür entstanden. Ich, und vor allem die Hexen, finden es grandios, dass die Stadt zwar regelmäßig das Laub der Bäume hier zu großen Haufen zusammenträgt, aber trotzdem liegen lässt. Gibt es was schöneres für Kinder, als im Herbst in riesige Laubhaufen zu springen und Blätter regnen zu lassen..? 🙂

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Das besondere an Anouk ist der untere Saum, wie ich finde. Er ist nicht gerade und es wird mit Belegen gearbeitet. Etwas was, wie ihr ja schon wisst, sehr mag. Auch die Kapuze hat einen Beleg und zusätzlich an jeder Seite zwei Ösen durch die man die Kordel sieht.

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Und.. mögt ihr den Herbst auch so wie ich? 🙂

 

Eure Kischi ❤