Lillian in Senf

„Ich will auch so eines!“

Das ist der Satz den ich hier mit 99%iger Wahrscheinlichkeit höre, wenn etwas für die kleine Hexe an der Nähmaschine entsteht.

Meine Große ist ja auch „erst“ vier Jahre alt und in dem Alter finden kleine Mädchen einfach noch alles toll, was Mama auch toll findet und so ist es immer ziemlich schnell klar, dass sie das Gleiche möchte, wenn ich die kleine Schwester in etwas Selbstgenähtes stecke und verzückt quieke.

Im Fall „Lillian“ war es natürlich nicht anders und so wurde auch noch in Größe 122 eine Bluse genäht.

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Der neue Schnitt von Mariele ist auf Webware ausgelegt und der wunderschöne Riley Blake „Botanical“ wurde zielsicher aus dem Regal gezogen, wo er nun auch schon wieder eine Zeit lang lag – gekauft in der Stoffmixbar.

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Vernäht hab ich das Traumstöffchen mit einem Feincord aus dem Königreich der Stoffe.

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In die Teilungsnähte hab ich eine Fakepaspel eingenäht. Hier sieht man schön dass die Rundung des Oberteils nach oben geht – anders als bei der Bluse der kleinen Hexe.

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Ist Senf auch eine eurer Lieblings-Herbstfarben? Ich liebe es!

Eure Kischi

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Webware, Spitze und ganz viel Zucker

Wenn man mich fragt wie ich zum Nähen gekommen bin, lautet meine simple Antwort immer „Ich hab für meine Große immer schon gerne Handmade-Kleidung gekauft und irgendwann dachte ich, dass ich das ja einfach mal selbst probieren könnte, also kaufte ich mir eine Nähmaschine.“

Also eigentlich der Klassiker 😉 Ein Shop, in dem ich immer gern mal stöberte und auch Mützen kaufte, war der von Marie. Es lag also nahe, dass auch ihre Ebooks eine meiner ersten waren.

Im Mai, auf der Sew, durfte ich sie dann persönlich kennenlernen und im September, bei Lillestoff, wiedersehen. Kurz danach fragte sie dann ob ich nicht Lust und Zeit hätte einen neuen Schnitt für sie zu testen. Ich musste nicht lange überlegen und als ich dann auch noch sah, dass es sich um einen Schnitt handelte, der auf Webware ausgelegt ist, war ich Feuer und Flamme.

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Lillian“ ist eine sehr mädchenhafte Bluse, mit verschiedenen Varianten beim Vorderteil.

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Am hinteren Oberteil wird ein Reißverschluss eingenäht und der Halsausschnitt mit Belegen gearbeitet.

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An der Teilungsnaht habe ich hinten und vorne eine Klöppelspitze mit eingenäht.

Auch bei den Ärmeln hat man verschiedene Möglichkeiten – Ich hab mich für die Variante mit Tunnel und Gummi entschieden.

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Eigentlich wird das vordere Unterteil auf die Breite des Oberteils gekräuselt, aber ich hab unser Blüschen irgendwie mit Kellerfalte vor mir gesehen und musste das dann natürlich ausprobieren.

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Stofftechnisch geht es mal wieder sehr schlicht bei mir zu:

Die graue Blümchenwebware ist aus dem Art Gallery Haus, heißt „Tenderness Grey“ und aus der „Littlest“ Serie. Gekauft hab ich ihn in der Stoffmixbar.

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Der petrolfarbene Blümchen-Cord ist vom Stoffkontor (in Petrol leider nicht mehr zu haben, dafür in lila).

Oft sagt man ja, dass man entweder Web- oder Strickware mag… Ich kann mich gar nicht in ein Lager „stecken lassen“, denn ich mag wirklich beides sehr, sehr gerne.

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Auf der Facebookseite von Marie findet ihr unzählige, wunderschöne Designbeispiele von denen ihr euch inspirieren lassen könnt.

Eure Kischi

 

Stoffträume und Winterzauber

Als Mädchenmama hat man ja rein stofftechnisch das große Los gezogen. Man kann aus den Vollen schöpfen und so ziemlich alles vernähen was der Markt hergibt.

Trotzdem find ich es manchmal schwierig etwas zu finden, was „Mädchen“ schreit und nicht gleich rosa oder pink ist. Meine beiden Hexen sind ja nun noch relativ klein und finden noch alles gut, was Mama gut findet, auch wenn die Große schon sehr deutlich auch ein rosa-Anhänger ist..

Um so mehr freu ich mich dann immer, wenn ich einen Stoff finde, der so sehr Mädchen ist, dass man nur Quieken kann und trotzdem nicht von der Bonbon-Fraktion.

Anfang Juni ging es mir so bei einem Stoff, den ich auf der „Alles Näht“ in Wien (Oh Gott, mir fällt gerade ein, dass ich euch immer noch nicht davon berichtet hab *duck*) in den Händen hielt.

Die wunderbare Sara, die man unter „Stoffprinzessin“ kennt, war mit einer Auswahl ihres Sortiments natürlich vor Ort und es sind dann doch ein, zwei Schönheiten in meiner Tüte gelandet.

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Dieser Traumstoff ist (mal wieder) aus Finnland aus der Feder von Leena Renko, produziert von Verson Puoti. Auf deutsch heißt er „Abenteuer“.

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Leider ist er seit Monaten überall vergriffen, meine Recherchen haben aber ergeben, dass er wohl (auch in neuen Farben) nachproduziert werden soll.

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Der Schnitt wird euch vielleicht bekannt vorkommen – es ist das Winterkleid in der Kids-Version. Meine Variante des neuen Kibadoo Schnittes gab es ja schon die Tage zu sehe und das ist das Kleid der großen Hexe.

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Hier habe ich die Passen an den Schultern weggelassen und alles ist wieder sehr, sehr schlicht.

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Ich liebe an dem Schnitt den Ausschnitt im Rücken und den Hausausschnitt. Ich hab sicher nichts gegen Bündchen, aber wenn man mit Belegen arbeitet, schaut es immer … edler! aus 🙂

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Meine Große hat hier schon einige Stoffe aus dem Regal gezogen, aus denen Winterkleider werden sollen und abschlagen werd ich es ihr wohl nicht können, also setz ich mich dann mal wieder an die Nähmaschine.

Eure Kischi

Der Winter wird… Kurz… :)

Ich mag ja kurze Röcke und Kleider sehr gerne. Ein paar Mal erwähnt hab ich es schon – bei meiner Körpergröße, bzw. bei der nicht vorhandenen Länge meiner Beine, ist knielang einfach ein No-Go. Entweder kurz oder gaaaaanz lang. Alles dazwischen lässt mich wie ein pummeliges Zwerglein aussehen.

Nichts desto Trotz ist mein Basic Winterkleid im Probenähen etwas sehr kurz geraten, trotzdem mag ich es verdammt gerne – lila ist ja meine Farbe. Schon als Kind musste jedes Kleid bei mir lila sein.

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Der Schnitt ist aus der Feder von Claudia, die ihr alle unter ihrem Label Kibadoo kennt. Für die kleinen Damen gibt es ihn ebenfalls und natürlich haben beide Hexen auch ein Winterkleidchen bekommen – dazu aber ein andermal mehr 😉

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Zu etwas Besonderem wird das schlichte Kleid durch den Tropfenförmigen Ausschnitt am Rücken, der mit einem Knopf geschlossen wird.

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Auch die Schulterpassen mag ich sehr. Durch diese Kleinigkeiten, macht das schlichte Teil einfach richtig was her.

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Ja… Es ist schon wirklich verdammt kurz, nech? Um es etwas alltagstauglicher zu machen, wird es wohl noch einmal unter die Nähmaschine kommen. Aber so etwas gehört eben auch zum Probenähen dazu und die Länge wurde natürlich angepasst.

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Die Bilder sind wieder ruckizucki enstanden und ich glaube, ich gewöhne mich daran mich nicht mehr selbst zu fotografieren…

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Ich mag sogar die Outtakes *kicher*

Und weil ich so eine Freude damit hab, geh ich auch gleich mal zu RUMS damit!

Eure Kischi