Wo bleibt der Sommer..?

In den Bergen ist das ja immer so eine Sache mit dem Sommer… und dem Winter… und überhaupt was Temperaturen angeht *seufz*

Es ist zB nicht selten, dass wir im April noch zentimeterweise Schnee liegen haben und trotzdem schon weit über 20 Grad. Es ist auch nicht selten, dass die Ostereier im Schnee gesucht werden müssen und es im Mai nochmal runterzuckert.

Das sind alles Dinge, mit denen man rechnen muss, wenn man auf knapp 1300 Meter lebt und von Bergen umzingelt ist.

Wenn ihr euch aber die folgenden Bilder anseht und ich euch sage, dass es da knapp 30 Grad hatte und euch dann außerdem noch sage, dass es hier dann zwei Wochen später -1,5 Grad und fast 15cm Schnee im Garten hatte, bin selbst ich (abgehärtetes Bergmädchen) etwas irritiert davon.

Unser Planschbecken wurde eingeschneit, meine Blümchen sind einen schnellen Kältetod gestorben, die dicken Wintersachen wurden wieder herausgekramt und die große Hexe wollte einen Schneemann bauen… Und das alles Ende Mai *brrrr*

Den Schnee hat der Regen mittlerweile wieder weggeschmolzen, aber Sommer ist immer noch keiner in Sicht, von angenehmen Temperaturen ganz zu schweigen.

Deswegen wärme ich mich zur Zeit noch an diesen Bildern und freue mich darauf, das süße kleine Sommerkleidchen wieder aus dem Schrank zu holen.

05Kikky heißt der neue Basicschnitt aus dem Hause Ki-ba-doo und ist bei uns jetzt schon der Renner. Schnell genäht, wenn man es einfach mag, so wie ich, und viel Platz um es nach eigenem Belieben zu Pimpen.

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Den Schnitt gibt es sowohl für die Kleinen, als auch für uns Große. Meine Hexen sind nun gut ausgestattet für den Sommer.

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Was den Stoff betrifft, hab ich wieder mal auf den Stoffonkel gesetzt. Gewohnte BIO-Qualität und die „Urban Pueblos“ von Herrn Pfeffer und die Kuller in terracotta sind ein Dreamteam. Aber Kuller und ich… Das ist sowieso eine never-ending-lovestory *g*

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Ich hoffe, ich hab euch ein bisschen Lust auf den Sommer gemacht und ihr habt derzeit besseres Wetter als wir, in den Tiroler Bergen!

Eure Kischi

 

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Tolles Jahrzehnt – coole Klamotten

Ich bin ein großer Fan der 80er. Musik, Mode, Filme… sogar die schrägen Frisuren mag ich ganz gern. Da ich (leider) erst ziemlich am Ende dieses tollen Jahrzehnts geboren wurde, hab ich sie natürlich nicht wirklich selber miterlebt. Schade eigentlich..

Der Vorteil am Nähen: Ich kann ALLES nähen, was mir oder den beiden Hexen gefällt. Möchte ich etwas Bestimmtes haben, muss ich nicht stundenlang die Läden durchstreifen um am Ende doch mit einem Kompromiss dazustehen. Ich LIEBE das!

Der Modestil in den 80ern war besonders. Besonders cool, besonders lässig und oft auch ziemlich bunt 😀 Natürlich kommt alles wieder, gerade in der Mode. So zum Beispiel auch die Haremshosen. Gerade in den letzten Jahren haben die heißen Teile immer mehr Beliebtheit erlangt und ich hab immer zwangsläufig das Bedürfnis wie MC Hammer durch den Raum zu hüpfen (jaaa ich weiß, 1990 – zählt für mich aber noch zu den 80ern).

Meine liebe Dani von Schnittgeflüster hat einen tollen Stil – schlicht und cool! Genau MEINS! Sie hat nun ihre Haremsleggings Ela überarbeitet. Dabei sind noch verschiedene Versionen entstanden und wurde zu „Ela meets Elo“. Perfekt passend dazu gibt es noch das Racertop Zasha mit Shorttop. Ich liebe ja Shorttops! Ich muss dabei immer an die ganzen genialen Tanzfilme der 80er denken… Flashdance! Oh Gott, fanden wir nicht alle Jennifer Beals einfach atemberaubend?

Unser Shorttop war auch innerhalb von 3 Minuten zusammengenäht, denn ich habe alle Ausschnitte und Saum komplett ungesäumt gelassen. Ich mag es total wenn sich der Jersey bei solchen Geschichten ein wenig einrollt.

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 Und wo wir gerade beim Stoff sind. Ein paar werden es sicher schon erkannt haben – ich durfte hier den wunderbaren neuen BIO-Jersey meiner lieben Stoffprinzessin Sara vernähen. Ein Traum in rosa und hellgrau und wunderbar weich. Das Rosa hat einen ganz leichten Neon-Touch und ich hatte sofort das fertige Outfit vor Augen.

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Im Hosenschnitt sind verschiedene Schrittlängen und Weiten enthalten. Verschiedene Möglichkeiten was das Material angeht und und und…

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Den Racerrücken beim Top mag ich auch besonders gern. Und weil das Outfit doch eher schlicht gehalten ist, wurde es dunkelgrau.

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Das melierte graue Bündchen gibts übrigens auch bei der Stoffprinzessin. Ich hab ins Bauchbündchen auch noch Ösen und ein Jerseyband eingezogen. So rutscht auch nix 😉

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Habt ihr auch eine Lieblings-Ära? Modetechnisch? Mögt ihr auch die 80er mit allen Gegensätzen?

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Ich finde die Hexe macht eine richtig gute Figur als 80’s Girl und ich bin ein wenig neidisch… Aaaaaber das Gute am Nähen: Ich mach mir einfach auch so ein Outfit! 😀

Eure Kischi

„Einmal sew! und zurück“ oder „Du bist ja viel kleiner, als du auf Fotos wirkst“

Zweiteres war mein meist gehörtester Satz am 09.05…

Wo ich war? Na in Pliening bei München auf der sew!2015. Dieses Event fand dieses Jahr das erste Mal überhaupt statt und kam gerade den österreichischen Nähmädels sehr gelegen, denn meistens spielt sich ja doch das meiste in der „Nähszene“ im deutschen Norden ab und ist somit für uns Östereicherinnen mit einer kleinen Weltreise verbunden.

Ganz bewusst hatte ich mich dafür entschieden keine Nähmaschine mitzunehmen um so viel Zeit wie möglich zu haben um zu quatschen und Leute kennzulernen. Auch ein großer Vorteil war das Packen – Zahnbürste, frischer Schlübber und Pyjama (normalerweise ja Adamskostüm – wollte ich Barbara dann aber doch nicht antun) und quasi fertig.

Meine Reisegefährtin Barbara von Pingubär und ich hatten uns dafür entschlossen, dass wir über Nacht bleiben – einfach um nicht immer im Hinterkopf haben zu müssen, dass wir ja Abends wieder Heim fahren müssen.

Um 4 Uhr ertönte Samstag früh aufgeregt mein Handywecker und fast hätte ich mich nochmal um gedreht. Kaffee! war das Zauberwort und der stand sogar schon bereit als ich ins Wohnzimmer kam.

Ich war ja der festen Überzeugung wir brauchen locker 3 Stunden nach München, weswegen ich pünktlich um 5 Uhr aus unserer Einfahrt rollte und um halb sechs bei Barbara war.

Nun was soll ich sagen – es kommt ja immer anders als man denkt und so waren wir bereits um halb acht in unserem Hotel – Zum Glück war unser Zimmer sogar schon fertig und wir konnten noch kurz durchatmen.

Der Moment als wir dann vor dem Plieniger Bürgerhaus auf den Parkplatz fuhren war dann für mich Aufregung pur. Ich hab sofort meine liebe Nicki von Das Elfele erkannt. Schon zweimal hatte es nicht geklappt, dass man sich trifft, dafür war dieser Moment dann umso schöner. Mit einem lauten „Ich hab Nicki gesehen, ich hab Nicki gesehen!“ parkte ich ein und startete auch schon Richtung Eingang.

Mein liebes Elfele war auch tatsächlich die Einzige die ich mit einem lauten Qietschen in die Arme schloss – bin sonst nicht so sehr überdreht, aber da konnte ich es nicht verhindern 😉

Nicki und Ich
Nicki und Ich
Nicki und Ich - alias Schneeweißchen und Rosenrot :)
Nicki und Ich – alias Schneeweißchen und Rosenrot 🙂

Wie ihr seht gab es eine tolle Fotobox, die von allen regelrecht belagert wurde – ein tolles Teil *g* Ich hatte zwar meine Kamera dabei, allerdings hab ich es geschafft… äh… 3 Bilder zu machen… Zum Glück gabs die Fotobox, sonst hätt ich quasi gar keine Bilder mit nach Hause genommen.

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Nach einem kurzen Rundgang im Saal und vielen, vielen lieben Begrüßungen gings erstmal wieder nach draußen und dort konnten wir bereits den Rest der Tiroler Truppe in die Arme nehmen. Meine liebste Leni von Tante Anton, Nicole von aufi gnaht (Nicole, ich will dass du dieses Foto löscht!), Christina (Christina, endlich haben wir es mal geschafft uns zu treffen und ich freue mich auf viele weitere Male), Notti von Eulino Design (ich muss immer noch tierisch lachen, wenn ich dieses eine Bild anschaue…) und Steffi von Stefanei (schön zu wissen, dass die Tiroler alle nicht alle Tassen im Schrank haben). Unsere Anita und Alex vom Grinsestern sind dann am Nachmittag dazugestoßen.

Die Ösi-Truppe: Steffi, Barbara, ich, Leni, Anita, Josy, Nicole, Notti und Alex
Die Ösi-Truppe: Steffi, Barbara, ich, Leni, Anita, Josy, Nicole, Notti und Alex
Nicole und Ich - mit den Fotobombern Steffi, Barbara und Notti
Nicole und Ich – mit den Fotobombern Steffi, Barbara und Notti
Barbara und Ich - und das wunderschöne Gebiss von Nicole
Barbara und Ich – und das wunderschöne Gebiss von Nicole

Kurz danach kam dann eine weitere Person an… Sie stand vor mir mit einem wunderbarem Lächeln, darauf wartend dass ich sie erkenne. Was soll ich sagen? Ich hatte vor Monaten genau EIN Bild auf ihrem Profil entdeckt und da hatte sie KNALLrote Haare. Auf diese war ich eingestellt. Ich grübelte also, denn so ein schickes Bändchen mit Namen hatte sie noch nicht und ich kam und kam einfach nicht darauf. Es war Josy! Meine liebe, schüchterne Josy von Applytree, die im Nachhinein betrachtet gar nicht sooo schüchtern war 😉 Das nächste Mal bleibst du über Nacht, meine Liebe, und wir lassen es am Abend noch ordentlich krachen! Direkt neben ihr erkannte ich Marie von Mariele. Zwei ganz besonders liebe und sympathische Menschen, die ich unbedingt wieder sehen will!

Josy, Marie und Ich
Josy, Marie und Ich
Marie, Josy, Leni und Ich
Marie, Josy, Leni und Ich

Irgendwem wird hier bereits aufgefallen sein – ich neige zu Gesichtsentgleisungen wenn eine Kamera auf mich gerichtet ist und ich nicht gerade vernünftige Probenähbilder brauche…

Steffi, Nicole, Barbara und ich
Steffi, Nicole, Barbara und ich

Ein weiteres Highlight war für mich das Stoffonkel-Nähteam. Wir haben da echt eine klasse Truppe und es waren einige da. Endlich persönlich knuddeln und quatschen. Beim nächsten Mal aber mehr davon – es waren einfach sooo viele tolle Mädels da und ein Tag ist einfach zu kurz um wirklich jedem die Zeit zu widmen, die ich gerne gehabt hätte. Der Onkel selber war natürlich auch da – war auch mit Sponsor – und er hat sich sichtlich wohl gefühlt zwischen seinen Nähmädels.

Cindy von Din.Din (die aus Versehen mit aufs Foto gerutscht ist :D), Steffi von Smali, Stephan alias Stoffonkel, ich, Anni von Anni von Ahoi, Carolin von Tinilenchen, Fabienne von Faybee, Mandy von My&Lu und Steffi von Rosile
Cindy von Din.Din (die aus Versehen mit aufs Foto gerutscht ist :D), Steffi von Smali, Saskia von Sakiwi, Stephan alias Stoffonkel, ich, Anni von Annelie von Ahoi, Carolin von Tinilenchen, Fabienne von Faybee, Mandy von My&Lu und Steffi von Rosile

Sooo viele Eindrücke, so viele Gesichter. Alle zu nennen würde den Rahmen sprengen, aber ganz besonders hab ich mich auch über Cindy von Din.Din, Kerstin von Fred von SOHO (genauso laut und verrückt hab ich mir dich vorgestellt :-*).

Cindy, Kerstin und Ich
Cindy, Kerstin und Ich
Cindy und Ich
Cindy und Ich

Nicole von YaMiLe hab ich leider auch nicht gleich erkannt – es tut mir echt leid – aber ich hatte ja alle vorgewarnt ich würde blind sein… Kenn mich ja 😛 Mit auf dem Bild – Steffi von Smali, Steffi von Rosile und Susn von raxn.

Nicole, Ich, Steffi (Smali), Steffi (Rosile) und Susn
Nicole, Ich, Steffi (Smali), Steffi (Rosile) und Susn

Abends ging es dann noch für einen Großteil ins Brauhaus – davon hab ich leider keine Bilder – mit einem sehr leckeren Essen und was noch wichtiger war: leckeres Bier 😀

Steffi (Rosile) und Ich
Steffi (Rosile) und Ich
Susn, Alex, Stefanie (Lusiluup), Kathrin, Anita, Ich und Barbara
Susn, Alex, Stefanie (Lusiluup), Katharina (Rock’n’Cake), Anita, Ich und Barbara

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Claudia (Hevenmachtwerk), Ich, Barbara, Alex, Anni, Cindy, Leni, Josy
Claudia (Hevenmachtwerk), Ich, Barbara, Alex, Anni, Cindy, Leni, Josy
Anni, Kerstin, Inga (Wiedehopf), Cindy, Barbara, Ichund Anita
Anni, Kerstin, Inga (Wiedehopf), Cindy, Barbara, Ich und Anita

Meine liebe Dramina muss ich unbedingt noch erwähnen. Sie war die Fotografin und hat quasi alles festgehalten was so passiert ist. Es hat mich sooo gefreut und ich könnt immer noch heulen, dass wir kein einziges Foto miteinander haben 😦 Drück dich!

Möchte auch nochmal ein dickes Danke an Doreen von Sonntagshase sagen und natürlich an alle Mitwirkenden! Es war alles toll organisiert und bei der Begrüßung haben wohl alle ein Tränchen mit dir mit verdrückt :-*

Ich freue mich ganz besonders aufs nächste Jahr – ich werde sicher wieder mit dabei sein!

Eure Kischi

Von neuen Wegen und alten Vorlieben

Manchmal muss man etwas neues wagen – ins kalte Wasser springen, wie man so schön sagt. Das hier ist für mich mein persönliches Eiswasser…

Eine ganze Weile schon, bastel ich an meinem ganz eigenen und persönlichen Blog. Erst hatte ich es auf einer anderen Plattform probiert, war da aber nicht ganz so zufrieden und so entstand in den letzten Wochen eine neue Welt von Kischi hier auf wordpress.

Das Bloggen braucht Zeit, ja, und damit bin ich ja nicht immer gesegnet, aber da meine Beiträge auf FB auch nicht gerade „kurz“ sind und ich dazu neige die Dinge gerne mal ausführlich zu beschreiben und die Möglichkeiten auf FB leider doch sehr eingeschränkt sind, dachte ich wat solls!

Als nun das Grundgerüst stand war da noch die Frage „Mit welchem Projekt starte ich?“. Nur gut, dass da gerade etwas von Frau Liebstes online gegangen ist und ich dazu ein paar tolle Bilder habe 😉

Vor ein paar Wochen, nach dem Probenähen zur zweiten Version von Kira, kam die Anfrage von Claudia ob ich Lust hätte ins Stammteam zu kommen und weiterhin neue Schnitte für sie zu testen. Meinereiner musste nicht lange überlegen und zack ging es auch schon los.

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„Pippa“ ist der erste Schnitt (nach Kira), den ich für Ki-ba-doo testen durfte. Ich bin ein bekennender Webware Fan und bin immer ganz aus dem Häuschen, wenn ich einen Schnitt testen darf, der auf dieses wunderbare Material ausgelegt ist.

Ob man Pippa als Kleid oder als Tunika näht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe mich für ein verträumtes Sommerkleid entschieden.

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Die wundervolle Rundpasse macht es zu einem besonderen, sehr mädchenhaftem Kleid. An den Armausschnitten bietet das Ebook mehrere Möglichkeiten. Wenn es schnell gehen soll, ist man mit Falzgummi oder Schrägband sicher besser dran. Ich wollte es natürlich wissen und habe mit Belegen gearbeitet xD

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Natürlich ist mir erst nach dem Nähen aufgefallen, dass ich keine passenden Knöpfe hier hatte, also hab ich einfach ein paar aus meinem Fundus mit dem gleichen Stoff bezogen. Ich liebe dieses romantische Kleid und hätte eigentlich gerne selber so eines.

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Der Stoff ist ein wundervolles Design aus dem Haus Westfalenstoffe. Schlicht und doch besonders. Euch wird es sicher nicht überraschen, dass ich ihn eigentlich für mich gekauft hatte, aber dieser Schnitt war einfach wie gemacht dafür.

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Den Schnitt bekommt ihr hier >> klick << und den Stoff hab ich bei meiner lieben Anita von Grinsestern gekauft >>klick<<

Ich freue mich nun sehr auf die neuen Möglichkeiten und Erfahrungen, die mich hier erwarten werden.

Eure Kischi